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Tochter des US-amerikanischen Dienstleister CSC Solutions "kann deutsche Daten gar nicht weitergeben"


Wie die Süddeutsche Zeitung in einer Meldung vom 4.3.2015 berichtet, hat das deutsche Tochter-Unternehmen der US-amerikanischen Firma CSC Solutions im Rahmen einer Neuausschreibung von Landes-IT-Dienstleistungen die Ausschreibung verloren. "CSC Deutschland war neben dem Projekt De-Mail am Aufbau des nationalen Waffenregisters, bei der Überprüfung des Staatstrojaners und der Einführung des neuen Personalausweises beteiligt" (Wikipedia). CSC steht im Verdacht Daten über die deutsche Niederlassung an die NSA weitergegeben zu haben. Dieser Verdacht wurde laut der Süddeutschen Zeitung durch einen Pressesprecher abgewiesen mit dem Hinweis darauf, dass "dies auch technisch nicht möglich sei." Diese Behauptung offenbart die Absurdität der Scheinargumente mit denen sich CSC hinter vertraglichen Winkelzügen verstecken will. Ein IT-Dienstleister der nicht in der Lage sein soll, Daten zwischen Rechnern zu transferieren ist entweder vollkommen inkompetent oder lügt. In jedem Fall sollten die Bundesländer froh sein, diese Partnerschaft aufgegeben zu haben, auch wen lt. Aussage von CSC Deutschland die NSA-Verwicklungen nicht der Grund sein sollen.

Quelle: netzpolitik.org.
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